Die beliebte klassische Konzertreihe des Lions Clubs Hamaland fand in der 26. Auflage am Sonntag, den 5. Februar 2017, eine erfolgreiche Fortsetzung im vollbesetzten Fürstensaal des Ahauses Schlosses. Die Begrüßung und Einführung in das Programm übernahm der aktuelle Präsident des Clubs, Jürgen Petershagen. Er bedankte sich herzlich bei dem Publikum und den Sponsoren der Konzertreihe, und führte aus, dass durch das Konzert und die anderen Aktivitäten des Lionsclubs, wie z.B. die Herausgabe des Adventskalenders, Jahr für Jahr rund 40.000 Euro erwirtschaftet werden konnten, die vor allem Schulen, Vereinen und anderen Institution aus unserer Region zu Gute kommen.

Unter der Überschrift „Eine musikalische Zeitreise durch drei Jahrhunderte“ wurden in diesem Jahr Werke von Mozart, Mussorgsky, Ravel und Schifrin präsentiert, die zum Teil im Original für großes Orchester komponiert und für diese Quintettbesetzung umgeschrieben bzw. an die Besetzung angepasst worden sind.

Das durch zahlreiche Auftritte und Wettbewerbe bekannte ARUNDO-Quintett, das u.a. die Konzertreihe „Best of NRW“ gewonnen hatte, überzeugte in einem anspruchsvollen Programm von Anfang an durch Virtuosität und großer Spielfreude und nahm das Publikum in der zweiten Halbzeit auch bei den etwas ernster wiegenden Stücken durch eine gekonnte Moderation mit.

Nach ca. 90 Minuten reiner Spielzeit mit einer kurzgefassten Zugabe aus Georges Bizets „Carmen“ verabschiedete sich das Ensemble von dem begeisterten Publikum.

Von Ahaus führt der Weg des Ensembles weiter zu einem internationalen Wettbewerb nach Tokio, bei dem sich das Quintett mit 12 weiteren Bewerbern aus einer Anzahl von 300 internationalen Anmeldungen qualifiziert hat.

 

Foto: Jürgen Petershagen begrüßt das Arundo Quintett, das am Sonntag in der Besetzung Lisa Rogers (Horn), Yoshihiko Shimo (Oboe), Anna Vogelsänger (Fagott), Anna Saha (Flöte) Christine Stemmler (Klarinette)

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Die Schule hatte schon längst begonnen – es war inzwischen fast Mittag - als Herr Alois Paus, vom Lions-Club-Hamaland, die St. Marien-Schule betrat. Er war als Botschafter unterwegs, als Botschafter und Unterstützer. Die Pädagogen und Kinder bemerkten schnell den Gast im Hause. Herr Paus ist ein besonders gern gesehener Gast an der St. Marien-Schule, denn wenn er kommt, hat er meistens eine tolle Idee oder sogar Überraschungen für die Kinder und für die Schule dabei. - Auch so war es an diesem Tag.

Herr Paus hatte diesmal speziell für die Schülerinnen und Schüler der internationalen Willkommensklasse einige Laptops und 10 Schultaschen dabei. Mit diesen Laptops können nun die lang ersehnten Deutsch-Trainingsprogramme für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache oder Fremdsprache eingesetzt werden. Glänzende Kinderaugen nahmen die Laptops von Herrn Paus freudig entgegen. - Na ja, nun wollte Herr Paus natürlich auch wissen, wie in der internationalen Willkommensklasse der St. Marien-Schule gearbeitet wird.

Die Klassenlehrerin, Edith Rotering, ließ es sich nicht nehmen, mit den Kindern „Unterricht live“ zu präsentieren und gleichzeitig die Hintergründe ihrer Arbeit zu beschreiben. Für die ersten Schulwochen im neuen Schuljahr hatte sich Frau Rotering mit den Schülerinnen und Schülern etwas ganz besonders überlegt: das Projekt vom Ei zum Schmetterling. Die Kinder konnten den Entwicklungsprozess vom Ei, über die Raupe, über die Verpuppung bis hin zum Schmetterling selbst beobachten und im Anschluss die vielen Schmetterlinge in die Freiheit entlassen. Ausgehend von einem solchen handlungsorientierten Projekt lernen die Kinder ganz vernetzt und alltagsbezogen die deutsche Sprache. Neben dem traditionellen Sprech- und Schreibtraining können sie grundlegende und erweiterte Satzstrukturen erarbeiten, die exemplarisch in allen Lebens- und Schulkontexten benötigt werden. Abgesehen davon, lernen die Schülerinnen und Schüler mit großer Freude und hoher Motivation die deutsche Sprache und entwickeln schnell und einfühlsam ein Sprachgefühl für die „fremde Sprache“. „Wir sind uns sicher, dass die Kinder durch dieses intensive Deutschtraining und die enormen Lern- und Leistungserfolge, neben der Integration langfristig eine faire Bildungschance erhalten“, so die Rektorin der St. Marien-Schule, Elisabeth Olthoff-Watermann.

Die St. Marien-Schule dankt dem Lions-Club-Hamaland, insbesondere Herrn Alois Paus, für die großzügige Spende und für die langjährige und verlässliche Unterstützung von besonderen Projekten.

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